LARS®
Lautanalytisches Rechtschreibsystem

LARS© – wenn man sich Wortbilder nicht merken kann
Anstelle von üblichen wortbildorientierten Vermittlungsstrategien wird mit LARS die Befähigung zur korrekten Verschriftung durch die Methode der systematischen Lautanalyse gefördert, um die mangelnde Merkfähigkeit für Wortbilder auszugleichen. Denn in den meisten Fällen muss ein Wortbildspeicher, i.e.S. ein Wortstrukturspeicher, erst entwickelt werden. Da der Wortbildspeicher phonematisch fundiert ist, befähigen wir mit der LARS-Methode in einem ersten Schritt dazu, ein Sprechgefüge auf seine schriftrelevanten distinktiven Lautmerkmale überprüfen zu können. Hierbei nimmt die LARS-Methode auf, dass die Wörter als Lautfolgen im Blickpunkt der Alphabetschrift stehen, welche auf Seiten des Lernsubjekts als auditive Vorgänge des Hörens perzipiert und als sprechmotorische Bildung von Sprechlauten produziert werden.
Das Training der
Lautanalyse umfasst nach unserem Verständnis auch die Analyse des
Akzentvokals, seiner Stellung im Wort und seiner Lautdauer. Diese
Analyseleistungen sind
u.a. für die Setzung von Dehnungs- und
Schärfungszeichen - neben regelstrukturierenden
Operationen – grundlegend.
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